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Mahatma Gandhi is een opvallend mens, voornamelijk bekend geworden door zijn gevecht voor de Indische onafhankelijkheid. Voor mij was vooral de vraag, uit welke bron hij de kracht heeft weten te putten voor deze strijd ten midden van haat en geweld. Daardoor kwam in plaats van de politicus Gandhi als mens in het zicht, die zijn kwetsbaarheid en onzekerheid heeft weten om te vormen in een verbazende moed en volharding. Zijn leidraad daarbij was karma-yoga – een kijk op het leven en werkwijze die ook in onze tijd impulsen kan geven met toekomstkracht. (Oorspronkelijke publicatie: Die Drei 10, 2011)
Die Alchemie des Leidens Mahatma Gandhi - ein Leben aus der Auferstehungskraft des Ich "In diesem Zeitalter voll Wundern wird kein Mensch sagen, dass ein Ding oder eine Idee wertlos ist, weil sie neu ist. Zu behaupten, dass ihre Verwirklichung unmöglich ist, weil sie schwer ist, ist auch nicht zu reimen mit dem Geist unserer Zeit. Dinge, von denen wir nie geträumt hatten, sehen wir täglich um uns herum, das Unmögliche wird durchgehend möglich gemacht. Immer wieder stehen wir fassungslos da vor den verblüffenden Entdeckungen auf dem Gebiet der Gewalt. Aber ich behaupte, dass in Zukunft noch viel unglaublichere Entdeckungen gemacht werden auf dem Gebiet der Gewaltlosigkeit."                                     Mahatma Gandhi Schreiben über Gandhi heißt schreiben über einen Menschen, der die Entfaltung der ureigensten Kräfte des Ich auf beeindruckende Weise geleistet und vorgelebt hat. An ihm zeigt sich: Durch das Ich tritt Unerwartetes, Neues in die Welt. Unmögliches wird möglich gemacht. Im Ich vollzieht sich die schöpferische Transformation der Gegenwart aus der herandrängenden Zukunft heraus. Dienstbarkeit Zunächst zeigt sich die Zukunft in einer ganz unscheinbaren, luftigen Form ihrer Existenz, als bloße Idee, die das Ich im Denken erfasst. Für viele ist sie ein Nichts, da nur Sichtbares und Tastbares Wirklichkeit ist. (Het licht waarin wij leven) Man denke z.B. an die Idee der Dreigliederung, wie sie im Bewusstsein ihres "Erfinders" Rudolf Steiner lebt. Durch sein Zutun werden immer mehr Menschen mit dieser Idee in Berührung gebracht. Sie tritt aus der schützenden Hülle seines Bewusstseins heraus. Da droht ihr direkt die Gefahr des Verzerrtwerdens, des Missverstehens. Wer sich an eine Verwirklichung wagen will, sieht sich direkt vor eine erste, ernste Anforderung gestellt: die Idee so tiefgehend möglich in ihrem wahren Wesen und so weitgehend möglich in ihren Folgen und Konsequenzen zu erfassen, zu verstehen. Sie muss in alle Richtungen durchleuchtet und durchgearbeitet werden. Denn die Wege zu ihrer Verwirklichung liegen in ihrer eigenen Gesetzmäßigkeit beschlossen. Ich kann nicht verwirklichen, wovon ich nicht weiß, was es ist. Versuche ich es doch, dann setzen sich unbemerkt andere Impulse an dessen Stelle. Hieraus spricht die Notwendigkeit des Vorhandenseins einer ganz grundlegenden Qualität des Ich: Man könnte sie "Dienstbarkeit" nennen. Sie ist aus der Situation selbst, dem Weg der Idee in die Verwirklichung, gefordert. Denn überall da, wo die Rede ist von einem schöpferischen Prozess, wo eine neue Idee Wirklichkeit werden will, muss das Ich als Mittler auftreten. Die Idee würde bis in alle Ewigkeit in der Ideensphäre bleiben müssen, wenn ich ihr meine intellektuellen und moralischen Kräfte nicht zur Verfügung stellte, wenn ich ihr nicht zur Hilfe käme. Die Idee zeigt sich so in ihrer vollen Abhängigkeit von mir. In dem Moment, in dem ein individueller Mensch sich dies voll zum Bewusstsein bringt, kann die Idee einen weiteren Schritt in Richtung Verwirklichung tun: sie ist vom Kopf in sein Herz eingesenkt, um da ein Gefühl von Verantwortung zu entflammen - die Idee ist, für diesen bestimmten Menschen, zum Ideal geworden. (De evolutie en de wetmatigheden van productief handelen)
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