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Die innere Umkehr – der Tod im Leben Aus solchen Mitteilungen des Geistesforschers über das Leben nach dem Tod ergeht der Appell an den Menschen, eine innere Umkehr zu vollziehen. Sie fordern ihn auf, aus freiem Willen anzustreben, was nach dem Tode ungewollt mit ihm geschieht. Das heißt, schon im Leben den Tod lieben zu lernen, sodass er dem Ich seine Weisheit zuströmt, die Weisheit der moralischen Lebensspiegelung, durch die er sich selbst wie ein Fremder gegenübersteht. Es gilt, die Lebenserfahrungen so zu begreifen, wie sie nach dem Tode für das Ich erscheinen aus der Beleuchtung des Weltenumkreises der Hierarchien. Dadurch lernt er sich als ein geistiges, als ein ewiges Wesen erleben. Durch den Tod wird das Ich belehrt, dass es sich nicht verwechseln muss mit dem Leib. Es ist nicht die leibliche Lebensflamme, sondern ein nach Geist-Erfüllung strebendes Wesen. „Ist das Ich im Körper des Menschen? - Nein. - Der Körper erzeugt mit allen seinen Tätigkeiten nur das Verlangen nach dem Ich. Das gewöhnliche Bewusstsein verwechselt dieses Verlangen mit dem Ich selbst. Man muss sich mit einem Ruck aus dem Körper heben, um das Verlangen, das der Körper erzeugt, im Geiste zu befriedigen. Der Körper ist ohne den  Geist nicht denkbar, denn er ist nur die Offenbarung des Verlangens nach dem  Geiste.“ (GA 36, Kap. „Psychologische Aphorismen“, S. 74) Die Bewusstseinseele hat den Menschen zum Bewusstsein seiner irdischen Wirklichkeit und das heißt zum Erleben seiner Vergänglichkeit und Endlichkeit gebracht. Sie konfrontiert ihn innerlich mit dem Tod. Sie stellt das Ich vor die Notwendigkeit, Einsicht zu erringen in die lebenweckende Bedeutung des Todes für das geistige Leben. Zunächst wird das Ich in der Bewusstseinsseele „in der Sphäre der Begehrungen erlebt. Es ist daher auf dieser Stufe ein Verlangen nach Erfüllung, ein Quell der Selbstsucht.“ (GA 36, a.a.O.) Doch kann es sich auf den durch Kamaloka vorgezeichneten Wege begeben, dem das Leben des Bruders heiliger wird als das eigene Leben. Dann beginnt das Ich den Tod in das Leben einzuverweben. Und aus solcher Ehe entsteht ein höheres Leben, ein Leben, das stärker ist als der Tod. (Die Alchemie des Leidens. Mahatma Gandhi – ein Leben aus der Auferstehungskraft des Ich) „Die Aufnahme des Todes in das Leben, das ist das Geheimnis von Golgatha. Vorher hatte man das Leben ohne den Tod gekannt, jetzt lernt man den Tod als einen Bestandteil des Lebens kennen, als ein Erlebnis, welches verstärkt das Leben.“ (GA 211, 2.4.1922)
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