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Een toestand van gespletenheid, innerlijke leegte en eenzaamheid, die juist in de Kersttijd naar boven kunnen komen, kent menigeen. In dit artikel plaats ik deze problematiek in een groter perspectief, wat een licht kan werpen op de zin van deze vaak uitzichtloze gevoelens.
Der Hoffnung Himmelsfrucht Seelenzwiespältigkeit im Weihnachtserleben “Wenn der Mensch den Himmel verliert,  verliert er sich selbst.” Rudolf Steiner Maya und Ideologie In meiner Kinderzeit (Jahrgang 1952) waren die “Märchen” des Dänen Hans Christian Andersen (2.4.1805 – 4.8.1875) sehr beliebt und in aller Hände; “Märchen” in Anführungsstrichen, denn der imaginative Charakter und die Tiefgründigkeit der Grimmschen Märchen, die den Quellen der Rosenkreuzerweisheit entsprungen sind, ist ihnen nicht eigen. Vielmehr sind es mehr menschlich-alltägliche Geschichten, die typische Situationen und Seeleneigenschaften, Sorgen und Nöte des Menschen unserer Zeit ins Bild bringen. So zum Beispiel das kurze Wintermärchen “Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzchen”. Das Mädchen wird in der Silvesternacht von seinen Eltern auf die Straße geschickt um Schwefelhölzchen zu verkaufen. Es ist eisig kalt und schneit, das Kind hat nur dünne Kleider an und bloße Füße. Halb erfroren läuft es durch die Straßen und schaut durch die Fenster aus seiner Dunkelheit heraus sehnsuchtsvoll hinein in die hell und warm erleuchteten Häuser. Keiner will seine Zündhölzer kaufen. Darum wagt es sich auch nicht wieder nach Hause. Schließlich kauert es sich in einer windstillen Nische zusammen und kommt ihm die rettende Idee, an der Mauer des Hauses ein Schwefelhölzchen anzustreichen, um sich daran zu wärmen. Als die Flamme aufleuchtet, erscheint vor seinem inneren Auge ein schöner warmer Ofen mit Messingfüßchen, an dem es sich herrlich wärmen kann. Doch schon erlischt das Zündholz und das Bild mit ihm. Als das nächste Hölzchen aufflammt, sieht es einen festlich gedeckten Tisch vor sich, beim dritten leuchtet ein herrlicher Weihnachtsbaum auf, mit vielen brennenden Lichtern geschmückt. Als letztes Bild erscheint dem erfrierenden und halluzinierenden Kind die tote Großmutter, die einzige, die je gut zu ihm gewesen ist. Diese nimmt das Kind in ihre Arme und zusammen fliegen sie in die Höhe, wo Licht und Freude ist - unendlich hoch. Da gib es keine Kälte, keinen Hunger, keine Angst; sie sind bei Gott im Himmel. Diese so unendlich einfache kleine Geschichte lässt ein Gefühl anklingen, das wohl jeder menschlichen Seele innewohnt, auch wenn es natürlich naheliegend ist, die Augen vor ihm zu verschließen: die Angst vor dem Ausgesetztsein in Kälte und Dunkelheit, die Angst vor der Einsamkeit, vor dem wehrlos ausgeliefert sein an die gleichgültige, mitleidslose Welt. Es ist ein Bild extremer Verlassenheit. Von den Eltern ist das Mädchen verlassen, denn sie wollen es nur zu eigenen Zwecken gebrauchen, wollen nur ihre eigene Not lindern; von den Menschen in den Gassen, die gleichgültig an ihm und seinen Zündhölzchen vorübergehen; von der ganzen Natur, die sich zur Winterzeit von ihrer härtesten, menschenfeindlichsten Seite zeigt. Trost scheinen ihm in dieser Situation nur die kleinen Flammen der Streichhölzchen zu bieten. Doch es ist ein illusionärer Trost, der nur unwirkliche Bilder kurz aufleuchten lässt und den kommenden Tod anzeigt. Doch liegt in der kurzen Geschichte mehr als direkt ins Auge springen mag: ins Menschheitliche vergrößert tritt ganz dieselbe Situation hervor. Wie Rudolf Steiner in einem Weihnachtsvortrag beschreibt, lebt die östliche Menschheit in ebensolcher Winterlichkeit der Welt, wie das Mädchen mit den Schwefelhölzchen, da die östliche Seele in unserer Zeit alles, was die Sinne ihr zuführen, als entgöttert und sinnentleert erlebt. Die ganze Welt ist ihr nur Schein, ist Maya geworden. Der alte Goldglanz ist erloschen, der alle Erscheinungen der Natur durchdrang und ins Geistgewisse hinaufhob, so Mensch und Natur lebendig miteinander verwebend. Jetzt ist der Mensch nicht mehr Geschöpf in der Natur, er ist aus ihr herausgestellt, ist ausgestoßen, auf sich selbst zurückgeworfen. Es ist “ein Grundgefühl des modernen Menschen, dass er sich herausgeworfen fühlt aus der Natur” (GA 209, 100).
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